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 aus einer Häckerwirtschaft |
Wichtig
ist im Leben sich selbst nicht zu ernst zu nehmen. Im Laufe
der Jahre sind vom Leben geschrieben einige Missgeschicke und
Besonderheiten passiert. Hier ein kleiner Auszug: |
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Der kürzeste Schauspieler-Witz
Zwei Schauspieler gehen an einer Häckerwirtschaft vorbei.
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Kuriose Fragen und Feststellungen
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"Ich dachte,
Sie haben Eigenbauweine, jetzt haben sie portugiesischen!" (Gemeint
war unser Klingenberger Portugieser, der hier schon lange angebaut
wird. Die Herkunft lässt sich aus dem Namen zwar vermuten, ist aber
keineswegs nachgewiesen.)
„Haben Sie Franken-Schorle?“ (da
schweigt der Autor).
„Bitte eine Schorle, aber das
Wasser im Glas unten rein!“ (ist doch kein Problem)
„Gell Ihr
habt keinen Klingenberger Wein mehr, weil nur noch Dornfelder
ausgeschenkt wird?“ Oder „Wo liegt Dornfeld?“ Seit 1994 haben wir
eine kleine Fläche der neuen Rebsorte Dornfelder (Kreuzung aus
Helfensteiner x Heroldrebe, gezüchtet in Weinsberg) im Ertrag. Den
Namen erhielt diese Rebsorte vom ersten Verwalter der dortigen
Weinbauschule. |
Sonderwünsche
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Ein Gast
bestellte zusammen 1 Bratwurst , 1 Rindswurst und 1 Leberknödel. Die
flexible Küche machte so was möglich. Danach kam noch die Frage nach
Kaffee und Kuchen. Auch dies ist heute kein Problem.
Ein
liebenswerter Stammgast bevorzugt stets die Leberknödel.
Normalerweise werden je Portion immer 3 Stück serviert. Er besteht
allerdings stets darauf 6 Stück zu erhalten - Na dann guten Appetit!
Seit vielen
Jahren beehrt uns immer wieder eine Reisegruppe aus dem Hessischen.
Dabei kommt man meistens sonntags zum Frühschoppen und bleibt bis
zum späten Nachmittag. Es ist dabei nicht anders zu erwarten, dass
dem Wein recht kräftig zugesprochen wird. So steigt die Truppe dann
meist sehr beschwipst (das ist vielleicht sogar untertrieben) wieder
in den Bus. Am nächsten Tag kam ein Anruf „Wir sind gut zu Hause
angekommen, drei Mann sind unterwegs aus dem Bus gefallen, aber mit
Verlusten muss man rechnen.“ Es war allerdings nicht besonders
schlimm, denn das Ganze passierte beim Aussteigen zu Hause.
Eine ältere
Dame (für die Bedienung sehr nervig) weiß nicht, was sie eigentlich
will. Dann die Bestellung „ Bitte eine Schorle, zwei Drittel Wasser
und ein Drittel Wein.“ Darauf die Antwort der Bedienung „Kein
Problem, die Menge wird abgewogen.“
Auf vielen
Getränkekarten sind die Weine nummeriert; nicht so bei uns. Dies
hielt allerdings einen Gast nicht davon ab immer die Nr. 4 zu
bestellen. |
Ein schönes Mädchen
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| Es kommt Gott sei Dank recht häufig vor, dass sich auch das
weibliche Geschlecht in Häckerwirtschaften einfindet. Beim Anblick
eines wunderschönen Mädchens meinten die beiden älteren Herrn
hinter dem Ausschank „So was würden wir selbst bei größter Anstrengung nicht
mehr hinkriegen.“ |
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Die Temperatur des Rotweins
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| Es ist wohl anerkannte Praxis, dass Rotwein in Zimmertemperatur
getrunken werden soll (ca. 18°). So überraschte uns jedoch ein Gast
der telefonisch bat, zwei Flaschen Klingenberger Roten besonders zu
kühlen, ja auf Eis zu stellen. Man bevorzuge dies so. Ob dieser allerdings als Weinkenner
oder Weingenießer angesehen werden kann, ist doch fraglich. |
Der zerbrochene Krug
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| Häckerwirtschaften erfreuen sich allenthalben eines guten Besuches.
So kommt es häufig vor, dass Sitzgelegenheiten rar werden. In
Ermangelung einer solchen verwendete ein Gast eines Tages einen
großen tönernen Behälter, der sonst als Schirmständer diente. Einige
Zeit ging dies auch gut, bis plötzlich der Behälter unter dem
Gewicht zerbrach und der Gast recht unsanft auf dem Boden landete.
Das Gelächter ringsherum war beträchtlich. |
Der letzte Tag
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Am letzten
Tag unserer ersten Häckerwirtschaft war die ganze „Mannschaft“ recht
froh und glücklich, dass alles in allem es gut geklappt hatte. So
setzten wir uns zu den letzten verbliebenen Gästen, um auch selbst
nun endlich einmal vom „Häckestress“ befreit ein Glas Wein (!) zu
genießen. Es blieb natürlich nicht bei einem Glas, ja es wurde eine
recht feuchte Angelegenheit. Zum Schluss wankten alle die
Kellertreppe hinauf. Oben angekommen stellte man überrascht fest,
dass bereits der nächste Morgen graute.
Nach einigen
Stunden Schlaf ging es unter erschwerten Bedingungen ans Aufräumen. Das war ziemlich mühsam, so dass in
den Folgejahren der Weinkonsum am letzten Tag gemäßigt wurde. |
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Die Platzsuche
Zwei Gäste (wohl ein Ehepaar) mit recht gut genährter Figur suchten
einen Platz. Dies war etwas schwierig, denn es herrschte
Hochbetrieb. So kamen beide nach kurzer Zeit recht unschlüssig zur
Ausschanktheke zurück. Da meinte ein Helfer: „Was Sie finden keinen
Platz. Das gibt es nicht. Wir werden Eure Hintern schon
unterbringen.“ Dies gelang auch. |
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Ein Missgeschick
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Beim
Servieren eines Kochkäses rutschte die Butter vom Teller und fiel
direkt in ein Glas Rotwein. Schallendes Gelächter war die Folge und
der betreffende Gast erhielt für sein fast leeres Glas natürlich
sofort ein volles als Wiedergutmachung. |
Hochbetrieb
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| Manche Tage haben es in sich. So ist seit Jahren generell mittwochs
Hochbetrieb. Es scheint als haben alle Rentner Ausgehtag. Angesichts
der vielen Gäste meinte die Bedienung, die Häcke müsse wohl ein neuer
Wallfahrtsort sein. |
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Eine indiskrete Antwort
Begrüßen sich zwei Gäste (männlich). Auf die Frage wie geht’s,
meinte der andere: Rauswärts ganz gut, hinein „buckelts“ ein wenig. |
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Ein halbe Portion „Matschko“ (Obatzter)
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Ein Gast bestellt eine halbe
Portion Matschko. In der Küche wird dieser Wunsch glatt abgelehnt.
Stattdessen fertigt man eine normale Portion, die dem Gast auch
serviert wird. Beim Abräumen des Tellers wird der Gast gefragt, ob
es denn geschmeckt habe, denn der Teller war leergeputzt. Der Gast
bejaht dies und bestellt sogleich die nächste halbe Portion.
Anmerkung: Die Portionen reichen
aus, manchmal entwickelt sich aber der Hunger beim Essen. |
Unsere
Söhne!
Unsere Söhne Christian und Johannes sind natürlich auch in den Häckebetrieb
eingespannt und machen den Service. Eine sehr neugierige Dame will
alles genau wissen. Sie fragt den Ältesten: Gell, sie sind der
Sohn? Antwort: Ja! Und der andere junge Mann, ist das ihr Bruder?
Antwort: Ja. Und der Mann an der Theke, ist das der Vater?
Antwort: Ja, wir sagen so zu ihm!! Nach dieser Antwort kamen keine
weiteren Fragen mehr.
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Noch
einmal zu den Verwandtschaftsverhältnissen
Unser
Sohn Johannes wird von einem Gast gefragt: „Gell, sie sind der
Enkel vom Großvater“? Die Antwort: „Ja, das ist aber meistens
so“!
Ein
Teil unserer "Mannschaft" > |
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Eine
Männergruppe
Am
frühen Nachmittag eines Häcketages traf eine Männergruppe aus
Aschaffenburg bei uns ein. Der Wein mundete vortrefflich und es
entwickelte sich ein großer Durst. Nun irgendwann zeigte der Wein
seine Wirkung. Einer zog es vor am Tisch zu schlafen. Die anderen
genossen weiterhin unsere Weine. Am Abend bat die Gruppe um ein
Taxi um zum Bahnhof zu gelangen. Zu Fuß wäre es doch sehr
beschwerlich gewesen, denn bei
Zweien versagten die Beine ihren Dienst. Also wurden mit vereinten
Kräften beide auf die Füße gestellt und nach draußen geleitet.
Zuvor
musste einer noch auf die Toilette. Als es sehr lange dauerte,
schaute man nach und siehe da, dieser hatte es vorgezogen auf dem
Toilettenboden ein Nickerchen zu halten. Nach mühsamen Aufrichten
wurden alle in den Geländewagen des Wirtes verfrachtet. Die
„Fittesten“ mussten in den Kofferraum, die anderen wurden ins
Auto geschoben, gezogen und dann wieder aufgerichtet. Unterwegs
klopfte einer ( es war der Toilettenschläfer) dem Wirt auf die
Schulter und fragte nach ob sie denn zum Bahnhof gebracht würden.
Nach
dem Ja, sagte er zum Wirt: „Du bist ein guter Mensch, das werden
wir dir nicht vergessen. Wir kommen wieder, aber dann „Saufen“
wir einen richtig!“
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| Wenig
charmant
Ein Ehepaar bestellt das Essen. Die Dame wünscht einen
Fränkischen Ziegenkäse. Dazu der Kommentar des Ehemanns: Ja, das
passt zu dir! |
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